IG DHS

Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz

Mehrwertsteuer

Reduzierten Mehrwertsteuersatz beibehalten

Die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz setzt sich für eine Beibehaltung des niedrigen Steuersatzes bei Gütern des täglichen Bedarfs ein. Falls die Gastro-Leistungen künftig auch mit dem reduzierten Satz besteuert werden sollten, darf eine Kompensation der Staatseinnahmen nicht ausschliesslich über den reduzierten Satz erfolgen.

Die IG DHS hält eine Mehrbelastung der Nahrungsmittel, die heute zum reduzierten Satz besteuert werden, insbesondere deshalb für verfehlt, weil die Konsumentinnen und Konsumenten doppelt zur Kasse gebeten würden. Denn sie bezahlen, etwa bei Fleisch, bereits hohe Zollabgaben. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für Nahrungsmittel würde zudem vor allem Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen belasten.

Keine Privilegierung der Gastronomie
Die GastroSuisse-Volkinitiative, welche Gastronomie-Leistungen zum reduzierten Satz von 2,4% besteuern will, lehnt die IG DHS aus den oben erwähnten Gründen ab.

 

Parlamentarischen Initiative 13.435: Stellungnahme der IG DHS

12. September 2013

Vernehmlassung zur 13.435 Pa. Iv. Indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Schluss mit der MWST-Diskriminierung des Gastgewerbes!»: Von einer Ausnahme abgesehen sind alle Mitglieder der Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz von diesem Geschäft direkt betroffen. Im Einklang mit dem Bundesrat lehnt die IG DHS sowohl die Volksinitiative der Gastrosuisse als auch einen Gegenvorschlag ab.

GastroSuisse-Initiative: Die Fakten

20. Februar 2012

GastroSuisse fühlt sich durch die ungleiche Besteuerung der Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke je nach Verzehrort ungerecht behandelt. Tatsächlich gilt für die Konsumation im Restaurant der normale Mehrwertsteuersatz von 7.6%, wohingegen die Lebensmittel im Detailhandel oder bei Take away-Anbietern mit dem reduzierten Satz von 2.4% besteuert werden.

Dossier Mehrwertsteuer-Einheitssatz: Nein zu einer Scheinlösung

15. März 2011

Die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz lehnt das Projekt eines sogenannten MWST-Einheitssatzes ab. Sie hält insbesondere die massive Mehrbelastung der Nahrungsmittel, die heute zum reduzierten Satz besteuert werden,
für völlig verfehlt, weil die Konsumentinnen und Konsumenten doppelt zur Kasse gebeten würden.

Für eine «ideale Mehrwertsteuer» ohne Einheitssatz

1. August 2008

Die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz IG DHS befürwortet die überfällige Totalrevision der Mehrwertsteuer. Sie unterstützt daher die Vorlage A «Steuergesetz» praktisch ohne Vorbehalte, da sie einem dringenden Bedürfnis aller Mehrwertsteuerpflichtigen entspricht. Die Reform ist zeitlich in Verzug und sollte nun möglichst rasch umgesetzt werden.