IG DHS

Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz

Frankenstärke / überhöhte Importpreise

Frankenstärke belastet die Schweizer Wirtschaft

Die anhaltende Frankenstärke sowie Wettbewerbs- und Standortnachteile belasten das Schweizer Gewerbe und den Detailhandel. Überhöhte Preise im Vergleich zum angrenzenden Ausland fördern ökonomisch und ökologisch bedenkliche Auslandeinkäufe, welche 2012 ein Volumen von 8,9 Milliarden Franken erreichten.

Der Schweizer Detailhandel ist stark betroffen von dieser Situation. Die Politik ist aufgefordert, die Interessen der Schweizer Wirtschaft und der Konsumentinnen und Konsumenten in den Vordergrund zu rücken und Wettbewerbsverzerrungen zu den Nachbarländern wirksam zu bekämpfen.

Die Schweizer Detailhändler haben Währungsvorteile aufgrund der Frankenstärke in den letzten Monaten konsequent an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben. Zu diesem Schluss kommt auch der Preisüberwacher.

Gründe für die Hochpreisinsel
Verantwortlich für die Hochpreisinsel Schweiz sind nebst strukturellen auch auf Regulierungen zurückzuführende hohe Kosten. Nach wie vor gibt es zu viele Handelshemmnisse, die den Wettbewerb behindern und marktgerechte Preise verhindern. Zu nennen sind unter anderem Einschränkungen und Ausnahmebestimmungen zum Cassis de Dijon-Prinzip.

Die IG DHS verlangt, dass die Wettbewerbsbehörden im Rahmen des Kartellrechts gegen Unternehmen vorgehen, welche in der Schweiz ungerechtfertigt höhere Preise durchsetzen und Währungsgewinne nicht an Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten weitergeben.

 

Bericht Preisüberwachung (PUE): Frankenstärke und Preise

20. September 2012

Die Schweiz ist eine Hochpreisinsel. Mit der Erstarkung des Frankens gegenüber den ausländischen Währungen ist dieser Umstand einmal mehr in den Fokus der Konsumentinnen und Konsumenten geraten, aber auch der Medien und der Politik.

Wettbewerbsverzerrungen Region Basel

18. Oktober 2011

Die Faktoren Ladenöffnungszeiten, Parkplätze, Löhne, Mehrwertsteuer und Zoll werden im Bezug auf Wettbewerbsverzerrung erläutert.

Was der Einkauftourismus für Grenzregionen bedeutet

17. Oktober 2011

Das Interview wurde von der IG DHS mit Livio Bontognali, Leiter der Verkaufsregion Ostschweiz und Tessin bei Coop, geführt.