IG DHS

Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz

Cassis de Dijon

Cassis de Dijon: Marktabschottung verhindern

Die IG DHS hat lange für die Einführung des Cassis de Djion-Prinzips gekämpft. Sie setzt sich für dessen Beibehaltung ein, auch wenn das Staatssekretariat für Wirtschaft in einer Studie vom April 2013 seine eigene preissenkende Prognose stark nach unten korrigieren musste. Seine volle Wirkung kann das Cassis de Dijon-Prinzip erst im Laufe der Zeit und in Kombination mit der Zulassung von Parallelimporten und einem effizient durchgesetzten Kartellgesetz entfalten.

Im Bereich der Lebensmittel erschweren vor allem die Bewilligungspflicht durch das Bundesamt für Gesundheit sowie die zwingende Angabe des Produktionslandes eine effiziente Umsetzung des Cassis de Dijon-Prinzips.

Internationale Harmonisierung statt Schweizer Sonderzug
In jüngster Zeit sind verstärkt protektionistische Strömungen aufgekommen, die das Cassis de Dijon-Prinzip weiter verwässern und den Schweizer Markt abschotten wollen. Dieser Tendenz gilt es entgegenzutreten: Die IG DHS setzt sich für eine Harmonisierung der Gesetzgebung mit derjenigen der EU ein.

Weitere Informationen:

 

Cassis de Dijon: Eine Zwischenbewertung aus Sicht des Handels

29. Juni 2011

Um dem Cassis de Dijon-Prinzip auch die erwartete ökonomische Wirkung zu geben, wird sich die IG DHS weiterhin für eine pragmatische Herkunftsdeklaration einsetzen. Dies vor allem bei international gehandelten Markenartikeln, welche in ihrer Zusammensetzung identisch sind zu den in der Schweiz angebotenen Produkten.

Positionspapier zur Umsetzung des Cassis de Dijon-Prinzips und des Produktesicherheitsgesetzes

20. Juli 2010

Die IG DHS setzte sich für das Cassis de Dijon-Prinzip ein und hat lange dafür gekämpft. Seine Inkraftsetzung auf den 1. Juli 2010 stellt in Kombination mit der Zulassung von Parallelimporten sowie mit dem geplanten Agrarabkommen zwischen der Schweiz und der EU eine wirksame Massnahme im Kampf gegen überhöhte Preise in der Schweiz dar.