IG DHS

Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz

Auslandeinkäufe

Auslandeinkäufe: Herausforderung für den Detailhandel

Die Eurokrise und die damit in Zusammenhang stehende Stärke des Schweizer Frankens hat in den letzten Jahren zu einer markanten Zunahme der Einkäufe der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten im grenznahmen Ausland geführt. In den Medien kursierten verschiedene Schätzungen unterschiedlicher Quellen zum Volumen der Auslandeinkäufe.

Die GfK-Studie «Auslandeinkäufe 2012» hat erstmals klare Begrifflichkeiten definiert und gezeigt, welche und wie viele Güter Konsumentinnen und Konsumenten tatsächlich im Ausland erwerben. Mit der zweiten Auflage der Studie liegen nun Vergleichswerte für das Jahr 2013 vor, welche die Entwicklung des Phänomens der Auslandeinkäufe beleuchten. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten kaufen gezielter und in grösseren Mengen im Ausland ein und nehmen dafür deutlich weitere Wege in Kauf. Trotz sinkender Preisdifferenz haben die Auslandeinkäufe im Jahr 2013 zugenommen und mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Milliarden Franken ein Rekordniveau erreicht.

Gleich lange Spiesse mit dem grenznahen Ausland
Heute sind die Nachteile auf Schweizer Seite ebenso zahlreich wie offenkundig: Restriktive Ladenöffnungszeiten, Behinderungen und hohe Auflagen beim Bau von Parkplätzen, missbräuchliche Preisdifferenzierungen durch ausländische Anbieter oder die Behinderung von Parallelimporten.

Die IG DHS setzt sich dafür ein, dass bestehende Markt-Regulierungen abgebaut werden und keine neuen hinzukommen. Sie fordert «gleich lange Spiesse» mit dem grenznahen Ausland.

 

Positionspapier der IG DHS zur GfK-Studie «Auslandeinkäufe» 2013

21. Februar 2014

Der volkswirtschaftliche Schaden, welcher das Phänomen der Auslandeinkäufe inzwischen mit sich bringt, lässt sich beziffern. Das Gesamtvolumen der Auslandeinkäufe in der Höhe von 10 Milliarden Franken entspricht rund 30‘000 potentiellen Arbeitsplätzen in dieser arbeitsplatzintensiven Branche. Aufgrund der Steuerbefreiung des Konsums bei gezielten Auslandeinkäufen gehen dem Bund Mehrwertsteuer-Einnahmen in der Höhe von 300 Millionen Franken verloren. Die weiteren Strecken, welche gefahren werden, verursachen einen CO2- Ausstoss von 214'600 Tonnen - vergleichbar mit demjenigen einer Stadt mit 35’000 Einwohnern.

Studie GfK zu Auslandeinkäufen 2013

21. Februar 2014

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten kaufen gezielter und in grösseren Mengen im Ausland ein und nehmen dafür deutlich weitere Wege in Kauf. Dies zeigt die GfK-Studie «Auslandeinkäufe», welche zum zweiten Mal in Folge durchgeführt worden ist.

Positionspapier der IG DHS zur GfK-Studie «Auslandeinkäufe» 2012

2. Juli 2013

Die Eurokrise und die damit in Zusammenhang stehende Stärke des Schweizer Frankens hat in den letzten zwei Jahren zu einer markanten Zunahme der Einkäufe der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten im grenznahen Ausland geführt. Nun klärt die GfK-Studie «Auslandeinkäufe 2012» die Begrifflichkeiten rund um die Auslandeinkäufe.

Studie GfK zu Auslandeinkäufen 2012

5. April 2013

Der Themenkreis rund um die Auslandeinkäufe hat in den letzten beiden Jahren ein sehr grosses Medienecho ausgelöst. Bedingt durch die Eurokurs-Entwicklung und der damit verursachten Reaktionen im Kaufverhalten sind die Einkäufe im Ausland ein wichtiges Thema in der Schweizer Öffentlichkeit geworden. Im Frühjahr 2012 entschied die IG DHS, zusammen mit GfK Switzerland diesen Themenkreis detailliert zu analysieren.