IG DHS

Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz

Binnenmarkt

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Schweizer Detailhandels ist beträchtlich: Er beschäftigt rund 350’000 Menschen, stellt jeden 12. Arbeitsplatz in der Schweiz und gilt als zweitwichtigste Branche des privaten Sektors. Die Erhaltung der Kaufkraft ist eine zentrale Zielsetzung der Mitglieder der IG DHS.

Gemäss einer Studie von BAK economics konnte der Schweizer Detailhandel seinen Vorsprung gegenüber Westeuropa im Hinblick auf die Produktivität in den letzten Jahren weiter ausbauen.

Um weitere Verbesserungen erzielen zu können, ist der Detailhandel auf günstige regulatorische Rahmenbedingungen angewiesen. Die IG DHS setzt sich deshalb für den Abbau von Importbarrieren, für eine Öffnung der Märkte und gegen unvernünftige preistreibende Regulierungen ein. Sie befürwortet sinnvolle Liberalisierungsschritte, etwa bei den Ladenöffnungszeiten oder dem Verkauf von rezeptfreien Heilmitteln.

  • Die anhaltende Frankenstärke sowie Wettbewerbs- und Standortnachteile belasten das Schweizer Gewerbe und den Detailhandel.

  • Hier finden Sie alles zur Position der IG DHS im Hinblick auf die Eidgenössische Volksabstimmung zur «Fair-Food-Initiative».

  • Die IG DHS ist daran interessiert, dass in der Schweiz ein liberales, aber griffiges Kartellgesetz besteht und durch die Wettbewerbskommission (WEKO) konsequent durchgesetzt wird.

  • Die IG DHS setzt sich dafür ein, dass vermehrt rezeptfreie Medikamente ohne medizinische Fachberatung im Detailhandel angeboten werden können.

  • Die Eurokrise und die damit in Zusammenhang stehende Stärke des Schweizer Frankens hat in den letzten Jahren zu einer markanten Zunahme der Einkäufe der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten im grenznahmen Ausland geführt.

  • Die IG DHS hat lange für die Einführung des Cassis de Djion-Prinzips gekämpft. Sie setzt sich für dessen Beibehaltung ein, auch wenn das Staatssekretariat für Wirtschaft in einer Studie vom April 2013 seine eigene preissenkende Prognose stark nach unten korrigieren musste.

  • Seit dem 1. Juli 2009 sind Parallelimporte von patentgeschützten Produkten mit Ausnahme von Medikamenten in der Schweiz gesetzlich erlaubt.

  • Mit den veränderten Lebensgewohnheiten unserer Gesellschaft ändern sich auch die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten was das Einkaufen anbelangt.