IG DHS

Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz

Bundesgesetz über die Ladenöffnungszeiten hilft Wettbewerbsnachteile zu entschärfen

19. Februar 2014

Die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS) begrüsst den Vorschlag des Bundesrats zur Umsetzung der Motion Lombardi. Die Gesetzesvorlage hilft in dieser Ausgestaltung, Wettbewerbsnachteile des traditionellen Detailhandels zu entschärfen.

Die IG DHS begrüsst den heute vom Bundesrat verabschiedeten Vernehmlassungsentwurf zur Umsetzung der Motion Lombardi, und dass hierfür ein eigenes Bundesgesetz über die Ladenöffnungszeiten geschaffen werden soll. Aus Sicht der IG DHS entschärft die Vorlage die Wettbewerbsnachteile des traditionellen Detailhandels zwischen den Kantonen und gegenüber Sonderformaten, wie z.B. Bahnhöfen und Tankstellenshops. Zudem werden die Rahmenbedingungen dem grenznahen Ausland teilweise angeglichen. Gerade hier tut eine Anpassung Not, denn vor allem gegenüber dem Ausland sind die teilweise restriktiven kantonalen Regelungen ein Teil des Problems der steigenden Auslandeinkäufe und dem damit verbundenen Kaufkraftabfluss für den Detailhandel.

Teilharmonisierung ohne Aufweichung des Arbeitnehmerschutzes
Die IG DHS setzt sich für eine pragmatische Ausdehnung und Optimierung der Ladenöffnungszeiten in der Schweiz ein. Die Schweizer Detailhändler streben dabei keine Öffnungszeiten rund um die Uhr an, sondern suchen Lösungen, welche dem veränderten Konsum- und Freizeitverhalten in der Schweiz angemessen Nachachtung verschaffen. Die IG DHS bekennt sich klar zum geltenden Arbeitsgesetz und lehnt dessen Aufweichung ab. Im Gegensatz zu den Behauptungen von Kritikern der Vorlage, tangiert diese den Sonntagsverkauf nicht
 

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